Projekt Wandmalerei Augustastrasse Hagen

 

Bild 1 Titel : Wo ist Heimat?

 

Ein Mädchen schaut in die Sterne auf der Suche nach Heimat, was bringt die Zukunft, was ist mir vorbestimmt? Die Menschheit ist heute schon auf der Suche nach bewohnbaren Planeten, in der leisen Ahnung das dieser hier bald nicht mehr zu bewohen ist.

In jedem von uns schlummert die Suche nach Geborgenheit, nach Anerkennung und angenommen werden. Die Sternschnuppe im Bild symbolisiert hier das Glück und das Fernrohr ist symbolisch für die Suche zu verstehen, aber auch für das Sehen und Hinsehen. Das kleine Mädchen, welches im Wald am Boden hockt und mit einen Geweih spielt oder es arrangiert, ist ganz versunken in seinem Tun.Es sitzt ganz allein im Wald, als hätte jemand dieses Kind einfach vergessen. Kinder sind schutzbedürftig, für viele Kinder fällt die Kindheit aus, sie sind gezwungen ad hoc erwachsen zu werden um zu überleben.Der Mensch muss erkennen, dass jeder erst selbst in sich ruhen muss, um Heimat zu finden. Bist du im Herzen zu Hause, ist überall Heimat. Jeder ist aufgefordert, an sich selbst zu arbeiten. Jeder steht für sich allein im Leben und sollte Verantwortung für sein Handeln übernehmen, lernen sich selbst zu lieben. Nur so ist er in der Lage, auch zu geben. Glück kommt nie von außen, sondern von innen, ist unabhängig von anderen Personen,

die Welt mit ihrer Natur doch so wunderbar einzigartig.

Bild 2: Titel: Fernweh / Wo gehöre ich hin?

 

Rechts im Bild steht ein Mann, der aus dem Fenster, in die Ferne sieht.  Gerade angekommen, verweilend, in Gedanken versunken.

Wartend auf den nächsten Zug?

 

Die Kleidung zeugt von vergangener Zeit. Unsere Eltern / Großeltern, zum großen Teil  Kinder der Nachkriegszeit, mussten flüchten sind Vertriebene oder ausgebombt worden. Die Wunden dieser Zeit sind noch nicht verheilt und leben zum Teil immer noch in uns, der zweiten Nachkriegsgeneration weiter, den Schmerz und Verlust haben unsere Eltern an uns, in DNA weitervererbt und meldet sich in unseren seelischen Schmerzkörpern heute noch.So sind es heute Männer und Familien, die Angehörige zurücklassen, ihr Land verlassen und hoffen, ihr Glück zu finden.So treffen geflüchtete Traumatisierte auf  eine traumatisierte  Nachkriegsgenerationen, die auf sich gestellt sind und sich nun gegenseitig  im Gehege dieser Zeit helfen und unterstützen sollen.Nur wie geht das ?

 

Die Bäume wachsen in den Raum,die Natur ist eingeschlossen, kann sich nicht weiter entwickeln und doch erobern sie sich jenen urbanen Raum zurück. Es sind bizarre Bäume blau, ohne Blätter, die für den Klima -  Wandel der Natur stehen.

 

Im Hintergrund füllen Bäume den Nebenraum, im Dickicht kann man sich schon mal verlaufen.Woher komme ich? Wohin gehe ich? War es in meiner alten Heimat besser und was machen dort wohl meine Liebsten in den Wirren dieser Zeit?

Bild 3  Titel: Meine Heimat / Veränderung

 

Das Meer, die Weite, die Freiheit, die jeder am Strand spüren kann.

Das Rauschen,der Wind, die salzige Luft, ich verbinde als dies als norddeutsches Deichkind und als Seefrau einer multikulturellen Schiffscrew mit Heimat und manchmal fehlt sie mir sehr. Ich wohne nun seit 1983 in NRW auch das ist meine Heimat geworden,die sich ständig verändert.So schön das Bild auch ist, die Welle und das Meer können zur Bedrohung werden und jeder trägt das Risiko selbst, sobald er sich auf hohe See begibt.

Die Stille in dieser Stadt ist vorbei, fremde Menschen und Sprachen füllen die nächtlichen Straßen von Hagen und erobern den Raum in dem ich lebe. Ich versuche mich neu einzuleben, in die neue fremde Heimat und sehne mich nach Stille,Ordnung und Beständigkeit. Der Ort, an dem ich mich nach langer Seefahrt ausruhen und erholen konnte, ist nun unruhig und aufgewühlt. Im Bild nimmt die Mutter ihren Sohn an die Hand und führt ihn den Strand entlang. Wo sie wohl ankommen, bleibt ungewiss." Wir kommen von weit her liebes Kind, und wir müssen weit gehen"!

 

Andrea Zappe,Hagen , 03.07.2019

Geist an der Pforte 100 x 100 cm Öl auf Leinwand

Die in Norddeutschland geborene Künstlerin Andrea Zappe malt nicht was man vor sich sieht, sondern das, was Sie in sich sieht. Die Künstlerin führt die Malerei zurück auf die Grundelemente: Licht und Farbe. Bilder anzusehen sind wir gewöhnt, doch hier erlebt der Betrachter ein Erlebnis völlig anderer Art. Bereits bei dem ersten Blickkontakt vergisst der Betrachter seine Position des Beobachters. Er wird augenblicklich tief im inneren berührt und magisch in die Tiefe und Lichterfülle hinein – oder besser noch hinausgenommen. Gefangen nimmt auch das zentrale Licht, teils gebündelt und blendend, teils gestreut oder hindurchscheinend auf der Leinwand dargestellt. Die Farben blau und grün herrschen vor, das Hauptthema sind Landschaften, die Künstlerin präsentiert auch ihre Portraitarbeiten in feinster Lasurtechnik , in der Portraitarbeit geht es nicht darum ein Abbild zu schaffen sondern das Innere nach Außen zu kehren , den Menschen emotional aus der eignen Intuition zu sehen.

Nordlichter 29.07.2017 - 02.09.2017

 

Die Hagener Künstlerin Andrea Zappe stellt in der Galerie Muras und Partner in Herdecke vom 29.07.2017 bis 02.September 2017 aus.

Zu sehen sind neue Papierarbeiten, Öl und Acrylarbeiten unter dem Titel: Nordlichter. Die in Norddeutschland geborgene Künstlerin  zeigt ihre Landschaftsbilder. Die Sehnsucht nach Heimat und Meeresrauschen, schlagen in ihren Bildern immer wieder durch.Manchmal herrscht eine befremdliche Ruhe, die von einer leisen, spürbaren Unruhe durchmischt ist. Nebelbänke verdichten sich, Wolkenfelder gleiten Tief und unerreichbar vorüber. In ihren Landschaften ereignen sich atmosphärische Begegnungen, kalte und warme Schichten treffen aufeinander und stilles Drama steht kurz bevor. Lautlos, schwerelos treiben die Farben vorüber. Andeutung der Horizontale. Eindrucksvolle Landschaften, in ihr berühren sich Seestück und Farbtafel, - zwischen Himmel und Meer, zwischen Abstraktion und Figuration.

 

Aqua submersus 03.04. - 14.05.2017 Ausstellung

Die Hagener Künstlerin Andrea Zappe präsentiert, ihre Meeresbilder. Der Titel der Ausstellung verrät die Maltechnik. Aqua submersus heißt übersetzt: ins Wasser getaucht.Das Element Wasser war in der Kindheit Begleiter. Die Sehnsucht nach Heimat und  Meeresrauschen ist geblieben, so schlagen natürlich bei ihren Bildern immer  wieder Horizonte, Farbenspiele, Raumweiten ihrer angestammten Heimat Frieslands, bildbestimmend durch:  Meer; Landschaft, Atmosphäre  der Nordseeküste.  Landschaft und  Raum verschmelzen  in eine fast magische Wirklichkeit, in eine  illusionäre Bildwelt mit Geheimnischarakter, die Bildinhalte der Künstlerin Andrea Zappe zeigen die Welt in einem anderen Licht, transzendieren sie in einen magischen stillen Raum,in irdische Bildmethaphysik.Tauchen sie mit uns ein.Öffnungszeiten: 10.00 bis 22.00Uhr im Ruheraum des Sauna und Wellnessbereiches.

Licht und Raum Ausstellung im Wirtschaftsprüfer Haus 2016

 

 

Freitag den 11.11.2016 um 19.00 Uhr im Wirtschaftsprüfer Haus ( Dr. Gabriele Fricke)  Die Berufskünstlerinnen  Andrea Zappe,zeigt 30 Werke, aus unterschiedlichen Schaffensperioden.

Andrea Zappe eine intensive, aber immer vielseitige Künstlerperson. Als Malerin, Galeristin, Kuratorin und Kunstdozentin seit Jahren  im Kunstgeschäft, nicht nur in Hagen.

 

 

 

 

Tag des offenen Ateliers, Andrea Zappe 09.04.2016/18

Ausstellung Andrea Zappe im Karl Ernst Osthaus Museum Hagen vom 10.08.- 06.10.2013

 

Die Künstlerin Andrea Zappe führt ihre Malerei zurück auf die Grundelemente Licht, Farbe u. Raum. Ihre Bilder sind Ruhepole, verbreiten meditative Stimmung, die Natur findet sich verschlüsselt wieder. Prägend für ihre Ausbildung war u.a Prof. Ernst Fuchs. Die erlernte Öl-Lasurmalerei ermöglicht es ihr auch fotorealistische Arbeiten zu erstellen.

Verschlossen, 100 x 140 cm, Öl auf Leinwand 2011 Künstlerin: Andrea Zappe